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Schulbau in Togo

Situation

Balanka – ein Dorf mit ca. 8000 Einwohnern in der Zentralregion Togos nahe der Grenze zum Benin – ist wie viele andere Orte Togos stark von einer jungen Bevölkerung geprägt.

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Noch vor einigen Jahren war die Zahl derer, die lesen und schreiben konnten, gering. Auch war es nicht unbedingt üblich, dass ein Großteil der Kinder im schulfähigen Alter eine der örtlichen Schulen besuchte. Die inzwischen festzustellende positive Tendenz äußert sich in erster Linie in der Zunahme an Schülerinnen und Schülern, die die Grundschule erfolgreich abschließen und so den Sprung auf eine weiterführende Schule schaffen.

Dennoch bleibt für viele Schüler der Grundschulabschluss nicht nur ihr erster, sondern auch ihr einziger schulischer Abschluss, da von vielen Familien die Schulgebühren für die örtliche private Mittelschule (CEG- Collège d’enseignement général) nicht aufgebracht werden können. Somit endet für viele die Schulzeit noch vor dem Abschluss der 10. Klasse.

Aus diesem Grund wünschte sich die Dorfgemeinschaft lange Zeit eine offizielle Mittelschule, die schließlich im Schuljahr 2009/10 mit einer siebten Klasse eröffnet werden konnte.

Initiative

Der Unterricht begann allerdings aufgrund fehlender Mittel in einem Privathaus. Auf nur wenigen Quadratmetern und mit nur spärlichem Lichteinfall wurden die ersten Schüler unterrichtet.

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Da die Anzahl der Schüler jedoch rapid anstieg, wurde in ein neues Gebäude umgezogen, welches allerdings auch in keinem Sinne die Anforderungen an ein Lehrumfeld erfüllt, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Klassen bis zu 90 Schüler*innen umfassen.
So wendeten sich Vertreter des Dorfes und der Schuldirektor an den bereits im Ort aktiven Verein „Bildung für Balanka e.V.“ (BiBa, http://www.balanka.org/) und baten ihn um die Unterstützung bei der Realisierung ihres Vorhabens, ein Schulgebäude für die vier Klassen der offiziellen Mittelschule zu bauen.

In der Folge stellte der in Berlin/Potsdam ansässige Verein BiBa e.V. einen Förderantrag beim Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM), der bewilligt wurde. Ein Teil der Finanzierung des Projekts stand jedoch immer noch aus aus.

An dieser Stelle kommt Weitblick ins Spiel.

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Damit die Realisierung des Projekts durch lokale Arbeitskräfte auch erfolgreich zum Abschluss gebracht werden konnte und die Schule mit allem Nötigen ausgestattet werden konnte, bedurfte es weiterer Finanzmittel in Höhe von 3000€. Mit dieser Summe trug Weitblick zu einer Art start-up-Finanzierung bei, was bedeutet, dass zur Realisierung des Projekts Gelder zur Verfügung gestellt wurden, die es dann dem Projekt erlauben, sich selbst zu tragen. Dies ist gewährleistet, da nach der Fertigstellung des Baus die Verantwortung für das Gebäude bei der Dorfgemeinschaft und insbesondere dem Elternkomitee der Schule liegt.
Das Ergebnis ist ein voller Erfolg: Die Schüler*innen verfügen nun über ein 4ha großes Schulgelände, ein voll ausgestattetes Gebäude (vier Klassenräume plus Lehrerzimmer) und eine Biotoilette.