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Wiederaufbau einer Tagesstätte in Bosnien

Weniger als 25 Jahre nach dem Bosnienkrieg wurde das ökonomisch schwache Land in Südosteuropa im Mai dieses Jahres von einer schweren Flutkatastrophe getroffen. Viele Menschen, die ihre vom Krieg zerstörten Häuser mühsam wieder instand gesetzt und sich eine neue Existenzgrundlage aufgebaut hatten, stehen nun erneut vor dem Nichts.

Das schlimmste Hochwasser seit Beginn der Aufzeichnungen verwüstete ganze Landstriche in Bosnien-Herzegowina. Durch die Wassermassen und die dadurch ausgelösten Erdrutsche wurden rund 100 000 Häuser, Schulen und Krankenhäuser sowie Straßen und Bahnstrecken zerstört oder beschädigt. Eine halbe Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen; ein Viertel der rund 3,8 Millionen Einwohner ist ohne Trinkwasser. Die Behörden warnen vor Minen, die durch die Überschwemmung nicht mehr klar zu lokalisieren sind. Zudem wird vor dem Ausbruch von Seuchen gewarnt.

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Die Tagesstätte für Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Maglaj wurde 2006 eröffnet. Sie ist in den umliegenden Dörfern die einzige ihrer Art. Im Laufe der Jahre ist die Nachfrage nach Betreuungsplätzen kontinuierlich gestiegen. Für diejenigen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht die Schule besuchen können, stellt die Einrichtung die einzige Möglichkeit dar, Zugang zu Bildung, Betreuung und gezielter Individualförderung zu erhalten.

Durch die Flut wurden die Räumlichkeiten der Tagesstätte in einem Maße zerstört, dass eine Sanierung nicht sinnvoll erscheint. Das Inventar musste komplett entsorgt werden. Bis der Neubau in Angriff genommen werden kann, soll den Jugendlichen eine provisorische Einrichtung zur Verfügung gestellt werden, um somit den Schulbetrieb ab September zu gewährleisten.

Durch die Flut wurden die Räumlichkeiten der Tagesstätte in einem Maße zerstört, dass eine Sanierung nicht sinnvoll erscheint. Das Inventar musste komplett entsorgt werden. Bis der Neubau in Angriff genommen werden kann, soll den Jugendlichen eine provisorische Einrichtung zur Verfügung gestellt werden, um somit den Schulbetrieb ab September zu gewährleisten.

Um die sachgerechte Verwendung unserer Spenden sicherzustellen, arbeiten wir in Bosnien direkt mit der vor Ort zuständigen Organisation „Udruženje humanost“ zusammen. Unterstützt wurden wir bei unseren verschiedenen Spendenaktionen bereits von den Fachschaften der Sozial- sowie den Wirtschaftswissenschaften der Universität Osnabrück, dem Blutspendezentrum Osnabrück, sowie den Veranstaltern der Study-Party im Nize Club.