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Bildungsförderung Plus

Ausschreibung

Seit 2019 fördert Weitblick Plus im Rahmen des Projektes Bildungsförderung Plus das Engagement der Stadtvereine, indem Mittel zur Finanzierung bestehender oder neuer Projekte ausgeschrieben werden.
Als Alumni möchten wir so die Vielzahl der vielversprechenden Projektideen aus den Stadtvereinen unterstützen und es auch explizit Vereinen mit kleinerer Mitgliederzahl oder geringen finanziellen Mitteln ermöglichen, eigene Projekte und Ideen umzusetzen. Die volle Projektverantwortung und Gestaltungsfreiheit bleibt dabei bei den Stadtvereinen, Weitblick Plus unterstützt finanziell sowie wenn möglich und gewünscht mit Rat und Erfahrungswerten. Das Volumen der Förderung richtet sich individuell nach dem Förderbedarf des jeweiligen Projektes.
Eine kurze Präsentation zur Ausschreibung findet ihr hier

@aktive Weitblicker:

  • Ihr habt eine Projektidee, die in Deutschland oder mit einem Partner im Ausland umgesetzt werden soll, aber es wird eine kleine Finanzspritze als Starthilfe benötigt?
  • Ihr engagiert euch bereits in einem Projekt, eurem Stadtverein fehlt es allerdings gerade an finanziellen Ressourcen, um dieses im gewünschten Maße unterstützen oder weiterentwickeln zu können?
    Dann ist Bildungsförderung Plus genau das Richtige für Euch!

Ihr könnt euch als Stadtverein mit diesem Bewerbungsformular laufend auf eine finanzielle Förderung eines In- oder Auslandsprojektes bewerben.
Sobald euer Antrag auf Projektförderung bei uns eingegangen ist, werdet ihr von einem erfahrenen „alten Hasen“ der Projektarbeit bei Weitblick kontaktiert, der mit euch eure Projektidee durchgeht und euren Antrag mit euch zusammen weiterentwickelt. Einmal im Jahr werden die empfangenen Projektvorschläge dann einer Jury aus ehemaligen Bundes- und Stadtweitblickern vorgestellt, welche die zu fördernden Projekte auswählen. Basierend auf den Empfehlungen der Jury wird schließlich jedes Jahr final über den Erfolg der eingegangene Anträge entschieden.

Die aktuelle Bewerbungsphase läuft bis zum 30. September 2020.
Bitte sendet das ausgefüllte Bewerbungsformular als pdf an plus@weitblicker.org

Bildungsförderung plus Herbst 2019

In der ersten Runde hat Weitblick Plus 3 Projekte in 3 verschiedenen Weitblick Städten unterstützt.

Weitblick Bonn: 2334,30 €
Kitojo Community Vocational Training School (KCVTS), Uganda

Schulgebäude<
Schulgebäude<
Die KCVTS wurde Ende 2016 als Ausbildungsstätte für junge Mädchen und heranwachsende Frauen gegründet, die den Schülerinnen kostenlose Bildung ohne gefährlichen, langen und zeitintensiven Schulweg ermöglichen soll. Bisher werden dort die Ausbildungen zur Näherin und Weberin angeboten. Durch den Fördertopf „Bildungsförderung Plus“ konnte Weitblick Bonn der Schule finanziell unter die Arme zu greifen. Das Geld wurde für die Bezahlung der Lehrergehälter und die Beschaffung von Schulmaterialien und Klassenraumausstattung verwendet. Insgesamt wurden sechs Klassenräume mit Tischen, Sitzbänken, Stühlen und Tafeln ausgestattet. Weitere Schulmaterialien wie Kreide, Stifte, Schwämme, Schreibpapier, Plakate, Bücher für die Fächer Mathe, Englisch, Natur- und Sozialwissenschaften, Lexika sowie Klassenbücher für die Lehrerinnen wurden ebenfalls angeschafft. Durch die Fördermittel gelang es Weitblick Bonn, die Schule weiter auszustatten und somit vielen Kindern einer Region, in der Bildungsmöglichkeiten begrenzt sind, eine Chance auf Primär- und Sekundärbildung zu ermöglichen.

Weitblick Heidelberg: 1980,00 €
Site for Community Services Programme, Uganda (SCOSP, www.scosp.org)

Binden<
Binden<
SCOSP gibt die Produktion von wiederverwendbaren Binden lokal in Auftrag. Drei Mitarbeiterinnen verteilen die Binden anschließend lokal in Schulklassen, erklären, wie die Binden gepflegt werden müssen, damit sie ca. 4 Jahre halten. Zudem klären sie in den Schulen allgemein über Menstruation und sexuelle Gesundheit auf. Mit dem Projekt soll folgender Zustand verbessert werden: Heranwachsende Frauen sind in Zeiten ihrer Menstruation häufig von der Schule abwesend, weil sie sich keine entsprechenden hygienischen Artikel leisten können. Zudem ist Mestruation ein schambesetztes Thema, das für die Heranwachsenden unzureichend thematisiert wird. SCOSP kombiniert daher die Bereitstellung von Binden mit umfangreicher Aufklärungsarbeit. Durch „Bildungsförderung Plus“ wird die Produktion von ca. 800 Binden sowie die Kosten für Verteilung und Aufklärungsarbeit in 2020 finanziert

Weitblick Münster: 6000,00 €
Centro de Nurtición – Speisesaal mit Küche für die Schule Adrián Castro, Honduras

Bauplan<
aktuelle Situation<
aktuelle Situation<
An der Schule Adrián Castro in der ländlichen Region von Gracias Lempira werden zurzeit 55 SchülerInnen (26 Mädchen) aus 6 Klassenstufen von einem Lehrer und einer Lehrerin unterrichtet. Dabei gehört es zum alltäglichen Schulbetrieb, das gemeinsam zu Mittag gegessen wird. Da die Schule jedoch über keinerlei Kochmöglichkeit verfügt, werden die vom Staat gesponserten Lebensmitteln (Reis, Bohnen, Mais) an die Familien verteilt, welche dann abwechselnd zu Hause für alle Kinder eine Mahlzeit zubereiten. Das fertige Essen muss von den Kindern wieder zur Schule transportiert werden. Aufgrund mangelnder Kontrollmöglichkeiten kommt es dabei des Öfteren zu Lebensmittelschwund. Die Kinder verzehren die Mahlzeiten zerstreut voneinander und es kann unter anderem nicht beobachtet werden, welches Kind, wie viel Essen zu sich nimmt und ob gewisse Ess- und Hygienevorschriften eingehalten werden.

In Honduras, wo ca. 50% der Kinder an Unterernährung leiden, spielt Ernährung eine zentrale Rolle und sollte auch im Bildungskontext entsprechend eingebunden werden. Mit dem Geld von „Bildungsförderung Plus“ finanziert Weitblick Münster daher den Bau eines Speisesaals auf dem Schulgelände. Dadurch wird den Kindern ein Ort geboten, an dem gemeinsam gegessen und somit eine Esskultur etabliert werden kann. Es soll die Möglichkeit bestehen, aktiv einzugreifen, Unterernährung zu bekämpfen und auf diese Weise bessere Lebens- und Bildungsvoraussetzungen zu schaffen. Der Speisesall wird eine Größe von 120m² (10mx12m) umfassen; davon werden jeweils 12m² für die Küche und Essensausgabe verwendet. Durch Covid-19 musst der für das 1. Quartal 2020 geplante Baustart verschoben werden. Sobald es die Lage ermöglicht, wird vor Ort mit dem Bau des Speisesaals gestartet.

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