Bau einer Schulküche in Cones

Cones 1

Wo?

Cones ist ein kleines Bergdorf der Gemeinde Gracias in der bergigen und stark bewaldeten Region Lempira in Honduras. Es ist das Nachbardorf von El Guineo, wo die Honduras-Gruppe 2017 mit einem Schulgebäude ihr erstes Projekt begonnen hat.

Was tun wir?

Das Bauprojekt der Honduras-Gruppe für das Jahr 2020 ist der Bau einer Schulküche inklusive Speisesaal an der lokalen Schule in Cones. Nach der Fertigstellung wollen die Eltern der Kinder abwechselnd in die Schule kommen und dort Essen für die Schulkinder zubereiten. Die Pläne und die Partner für die Projektumsetzung sind seit Anfang des Jahres bereit. Hoffentlich ist auch in Honduras bald eine eingeschränkte Normalität wieder möglich und der Bau kann losgehen!

Warum?

Ernährung - als wichtiger Baustein für gute Bildung - ist in der bestehenden Schule schwer mit einem guten Konzept umzusetzen. Aufgrund der schwierigen Ernährungssituation in Honduras ist es ein sehr wichtiges Anliegen des Schuldirektors, das er uns bei unser Hondurasreise 2019 persönlich vorgestellt hat. Bisher haben die Eltern der Schulkinder keine Möglichkeit, die vom Staat bereitgestellten Grundnahrungsmittel zuzubereiten. So kommen sie oft nicht bei den lernenden Kindern an, für die sie bestimmt sind. In einer Schulküche mit Speisesaal können zukünftig die Lebensmittel gelagert und durch die Eltern vor Ort zubereitet werden. So haben die Lehrkräfte auch einen Überblick darüber, dass allen Kindern eine tägliche und möglichst ausgewogene Mahlzeit zur Verfügung steht.

Mit wem arbeiten wir zusammen?

Als verbindender Projektpartner zwischen den Ländern kooperieren wir auch in diesem Projekt wieder sehr erfolgreich mit der Deutsch-Honduranischen Gesellschaft (DHG), die ihren Sitz in Münster hat und sich bereits seit dem Jahr 2000 für Projekte zur Verbesserung der Bedingungen bedürftiger Kinder in Honduras einsetzt.
Vor Ort stehen wir in direktem Kontakt mit dem Schulleiter Jesus Antonio, den die Teilnehmer der Weitblick-Reisegruppe 2019 persönlich kennengelernt haben. Er ist natürlich gut vernetzt im Dorf und koordiniert die Eltern der Schulkinder, die beim Bau helfen und nachher in der Küche kochen werden. Sie haben bereits das Gelände planiert, auf dem das Gebäude stehen wird.
Außerdem arbeiten wir eng mit dem Vizepräsidenten der Rotarier San Pedro Sula, Roberto Kattan, zusammen. Er widmet einen Großteil seiner Zeit sozialen Projekten in Honduras und baute auf vergleichbare Weise bereits drei Schulen in anderen Gegeneden. Wie auch schon bei unserem ersten Projekt in der Gegen wird er ‚unsere‘ Baustelle regelmäßig besuchen und sich um die Materialbeschaffung kümmern.

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