Bildung - auch für uns selbst

29.5.2019

Weitblick setzt sich für Bildungschancen weltweit ein. Jedoch nicht nur im Rahmen von Projekten im In- und Ausland, auch die eigene Bildung soll nicht zu kurz kommen: Wie jedes Jahr im Mai trafen wir uns im Gustav-Stresemann Institut in Bonn. Die knapp 70 Weitblicker*innen aus ganz Deutschland hatten verschiedene Angebote, um den 24-26.5. dazu zu nutzen, sich dem Thema "Weiterbilden, weiter denken, weiter blicken - Studierende zu entwicklungspolitischem Engagement befähigen" zu widmen. Dazu gab es die Wahl aus so verschiedenen Workshops wie "Rassismuskritische Projektkommunikation, -wahl und -evaluation", "Kinderarbeit in der Entwicklungszusammenarbeit?!", "Engagierte gewinnen und langfristig binden", "Von der Idee zur Aktion - Projektorganisation und Gesundheit im Ehrenamt" oder "Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit". Doch auch das von Weitblick in verschiedenen Städten bereits durchgeführte Planspiel "Flucht & Migration" wurde nochmal aufgegriffen, welches den Teilnehmenden eindrücklich die Situation von Flüchtlingen auf ihren Weg und bei Ankunft zeigt. Es gab auch Inputs mit praktischen Tipps für den Alltag: Foodsharing und Zero Waste zum Beispiel. Bei beiden gilt: Nicht nur die Konzerne, Händler vor Ort, sondern auch wir als Endverbraucher sind besorgniserregend wegwerffreudig. Ein paar Tipps zur Schadenbegrenzung konnten bestimmt alle mitnehmen oder auch direkt im Kreativraum durch die Weiterverarbeitung von alten Dosen zu Windlichtern umsetzen. Ein Kleidertausch war von Anfang an für das Wochenende bereits angedacht.

Zusätzlich zu den Workshops und getreu des Weitblicker Mottos "Spaß an der guten Sache" blieb auch Zeit, um Bonn zu erkunden, zu jonglieren und die Abende wortwörtlich am Rhein mit vielen Liedern ausklingen zu lassen.

Nach einem gut gefühlten Wochenende haben alle Teilnehmenden sicherlich viele Ideen für die weitere Stadtarbeit und haben vor allem wieder viele Weitblick-Kontakte aus anderen Städten mitgenommen.

Bei strahlenden Sonnenschein bildeten sich die Weitblicker*innen aus ganz Deutschland weiter.

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