Wochenendfahrt Kombo

6.10.2018

Wir können jetzt schon sagen, dass die Wochenendfahrt wohl das Highlight unseres KOMBO-Jahres war. Insgesamt kamen 20 Jugendliche und 10 Erwachsene mit, unter den Erwachsenen waren sogar 2 ehemalige Kombo-Patenkinder, die mitorganisiert haben. So ging es am Samstag, den 30. Juni, von Bonner Hauptbahnhof los. Die Vorfreude aller spiegelte sich in ihrer Überpünktlichkeit wieder - von anderen Gruppenaktionen sind wir eher das Gegenteil gewöhnt. Mit dem Zug ging es also pünktlich nach Leichlingen (bei Leverkusen) in ein Naturfreundehaus – wie der Name schon sagt, mitten in die Natur. Hier konnten wir uns austoben, ohne irgendwen mit unserem Chaos zu stören und das schöne Wetter genießen. Zunächst teilten wir die Zimmer und Küchendienste ein, daraufhin spielten wir ein paar Kennenlern- und Gruppenspiele. Durch das verschiedene Alter der Jugendlichen war es nicht einfach, etwas zu finden, wo alle Spaß dran haben und so oft eine Herausforderung, einige zum Mitmachen zu motivieren. Aber durch den Deal, auch viel Freizeit zu haben, waren am Ende alle zufrieden. Mittags bauten wir ein Buffet aus mitgebrachten Köstlichkeiten der Kinder von zu Hause auf und aßen alle gemeinsam. So ein vielseitiges Buffet mit Essen aus verschiedenen Kulturen sieht man definitiv nicht alle Tage! Für nachmittags hatten wir einen Workshop mit dem Motto „Wir sind ein Team“ gebucht. Wir fuhren also nach Leverkusen in das Naturgut Ophoven und spielten ganz verschiedene Teambuildingspiele im Freien. Auch wenn es zu Beginn der Spiele zu Kommunikationsschwierigkeiten kam und man bei einer solch großen Gruppe viel Geduld brauchte, war es jedes Mal umso motivierender, wenn man die Spiele als Team dann doch meisterte. Zurück in der Unterkunft wurde der Grill angemacht und das Abendessen vorbereitet. Wir verbrachten einen schönen Abend mit Essen, Musik und Spielen in der Unterkunft. Als es dann dunkel genug war, starteten wir eine Nachtwanderung: Nachdem wir erst den richtigen Weg nicht finden konnten und wir nach 10 Minuten wieder vor der Unterkunft standen, hatten die meisten leider keine Lust mehr und wollten lieber zurück in die Unterkunft. Es ließen sich jedoch noch 3 Jugendliche motivieren, eine Runde zu drehen und zur Belohnung fanden wir dann doch noch einen guten Weg durch die dunkle Natur. Zur Bettgehzeit war natürlich keiner müde, aber durch die Regel, dass jeder in seinem Zimmer bleiben soll, aber nicht schlafen muss, schafften wir eine Art Nachtruhe. Am nächsten Morgen packten

wir dann nach einem ausgiebigen Frühstück alles wieder zusammen und spielten noch etwas im Hof. Mit Wikinger-Schach können wir immer fast alle begeistern und die anderen hatten die Möglichkeit, sich Henna-Tattoos zu machen. Und so schnell war die Zeit, gefüllt mit vielen, vielen Highlights, dann auch schon wieder vorbei! Insgesamt hat das Wochenende allen viel Freude bereitet und die Gruppe ein wenig enger zusammengeführt. Wir können wirklich zufrieden sein und freuen uns auf ein nächstes Mal.